Was ist das Ego – Freund, Feind oder Maschine?

Was ist das Ego – Freund, Feind oder Maschine?

Es gibt drei Egos. Das emotionale, körperlich verletzbare Ego das schützende, das Geist-Ego und das impulsive Kundalini-Ego.

Ego bedeutet bloß, dass Kräfte in uns wirken, denen wir uns nicht bewusst sind.

Osho sagte einmal ziemlich verständlich, dass es kein Ego gibt – das Ego sei nur ein Abfallprodukt unbewusster Lebensweise.

Es gibt keine Ego-Person. Es gibt nur Energien, denen wir uns nicht bewusst sind.

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Wenn wir in den Widerstand gehen oder Angst haben, verlieren wir das Bewusstsein in einigen Bereichen.

Die unbewussten Energien sowie unser Unbewusstsein bilden schließlich eine Reaktion.

Häufig erkennen wir, dass unsere Handlung nicht optimal war, doch versuchen diese zu rechtfertigen.

Oder wir schämen uns. In beiden Fällen halten wir die Energie Konstrukte aufrecht,

anstatt sie mit unserem Bewusstsein aufzulösen und in den gewohnten Flow unserer Seele zu bringen.

Das Ego ensteht nicht nur durch den bewussten Verstand, sondern vor allem auch durch
unbewusste Sinneswahrnehmungen, welche schließlich unsere tierischen Triebe regeln.

Es ist nicht nur der Verstand, der dafür verantwortlich ist.

Es sind wir, die wir nicht über unsere emotionalen & tierischen Impulse bewusst sind.

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Ich schreibe gerade übrigens aus so ziemlich jedem Ego. Das emotionale Ego liefert das damalige Leid und die Leidenschaft sowie die Lebendigkeit, das tierische Ego liefert eine enorme Energie, sodass ich im Flow schreiben kann und alles ganz automatisch funktioniert. Mein gedankliches Ego ist in der Lage, perfekt zu schreiben und Sätze gegebenenfalls umzuformulieren, damit dieser besser klingen oder ein besseres Verständnis für den Leser bieten. Gleichzeitig bin ich die Seele, in der all das passiert und nicht, dass das genug wäre, bin ich sogar das Bewusstsein, in dem all das existiert.

Ich liebe meine Egos, jede Zelle meines Körpers arbeitet für mich, sobald ich jede Zelle mit Liebe versorge.

Wie das alles physikalisch funktioniert und zusammenhängt, wird im kostenlosen Quanten-Resonanz Seminar* ebenfalls erklärt.

Wie entsteht das Ego und wie agiert das Ego?

Ich bin mir sicher, dass jeder diese Momente kennt, in denen wir überhastet impulsiv reagieren
Oder wir erleben andere Menschen, wie sie impulsiv reagieren und nicht mehr sie selbst sind.

Dann ist unsere emotionales Ego gestört von der Umwelt, wenn der Druck zu stark wird,
reagiert das Tier, die Kundalini Kraft in uns, und setzt den Widerstand des emotionalen Egos um.
Dieses emotionale Ego wiederum kontrollieren wir häufig durch unseren Verstand.
Hier sitzt schließlich das Ego, welches alle Probleme unter Kontrolle hat.
Manchmal verliert das gedankliche Ego die Kontrolle, dann rastet die Kundalini Energie wieder aus.

Bei Frauen ist das gedankliche Ego häufig weniger ausgeprägt, hier herrscht weniger Widerstand und mehr Bewusstsein.
Männer hingegen sind mehr im gedanklichen Ego unterwegs und sich der Gefühle im Schnitt weniger bewusst.

Deshalb reagieren Frauen häufiger emotional und impulsiv – das emotionale Ego ist gereizt und die Kundalini wird schneller aktiv.

Doch gleichzeitig erlangen die Frauen somit bei jedem impulsiven Ausbruch mehr Bewusstsein im Bereich des Unbewussten, der Kundalini.

Männer hingegen unterdrücken emotionale Störungen eher, ein blinder Fleck entsteht im emotionalen Gehirn, welcher durch Widerstand aus dem Verstand

in eine intellektuelle Vermeidung jeder Situation führt, welche emotional schmerzhaft sein könnte. Tritt diese Situation doch ein, reagiert die Kundalini wieder impulsiv – meist aggressiv – oder das gedankliche Ego wird unterdrückt und erste Zeichen von Persönlichkeitsstörungen entstehen, denn die Egos werden immer mehr.

Das emotionale Ego ist die Art und Weise, wie dein inneres Kind verletzt ist.

Hieraus entsteht auch die Leidenschaft.

Das gedankliche Ego beschützt vor weiterem Leid

und die Kundalini führt aus, notfalls auch radikal, um Leid zu vermeiden.

Das göttliche Ego – direktes Wissen statt Gottesglaube

Religionen sind eine Hauptursache für Kriege. Der Mensch braucht keine Religion, sondern Liebe.

Liebe braucht keine Religion, Gott braucht keine Religion. Niemand braucht Religion.

Nur eine Gruppe von Menschen braucht die Religion:

Unwissende, die ihr eigenes selbst nicht kennen und deshalb daran glauben müssen.

Wer Gott nicht kennt, kann nur an ihn glauben – da entstehen die Probleme. Wer Gott kennt, muss nicht mehr an ihn glauben und braucht dafür auch keine Religion.

Wer Gott kennt, weiß, dass Gott die Natur selbst ist. Die Religion der Natur ist Natürlichkeit.

Natürlichkeit ist Sein. Religion ist Glauben.

Religion ist ein Glaube, der unbewusste Zellen steuert.

(Unbewusste Körperzellen oder auch unbewusste Terror-Zellen.)

 

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Fang an, dein Ego zu lieben

Unser Ego ist ein Konstrukt von gedanklichem Widerstand.

Durch Widerstand fangen wir an zu leiden. Schließlich entsteht eine Persönlichkeit,

welche versucht, jegliches Leid im Leben zu vermeiden. Das Ego kennzeichnet sich durch zwei Eigenschaften:

A) Vermeidung von Leid oder Schmerz
B) Anerkennung für Leistung

Oder plump gesagt, peilt das Ego eine Sache an: Nichts schlechtes, nur Gutes.

Anstatt dies zu kritisieren, sollten wir anfangen, unser Ego zu lieben. Denn ohne Ego gibt es kein Leid.

Und ohne Leid gibt es keine Leidenschaft – ohne Leidenschaft wäre alles nur halb so wundervoll.

Wenn du es schaffst, tiefe Dankbarkeit für all das Leiden in deinem Leben zu spüren, kannst du alles Leid in Sekundenbruchteilen transformieren.

Dann wird dein Ego zur Goldgrube, mit der du diese Welt in allen Facetten voller Leidenschaft erfahren kannst.

Erkenne dafür ganz einfach, dass wir keine Leidenschaft erfahren könnten, wenn es kein Leid gegeben hätte.

Aus dem Leid entsteht die Leidenschaft … Das Leiden (er)schafft die Leidenschafft.

Überlege einmal, was alles nicht existieren würde, wenn es keine Leidenschaft gäbe:

– Fast jeglicher Humor, viele Witze und lustige Sprüche
– Die Leidenschaft es Kochens
– Die Leidenschaft der Erotik
– Die Leidenschaft des Zeichnens
– Die Leidenschaft zur Natur
– Die Leidenschaft zum Sammeln
– Die Leidenschaft zum Erschaffen

Leidenschaft ist geil – sobald wir nicht mehr leiden, sondern aus dem Leid heraus Schöpfer werden und geprägt durch das Leid anfangen, zu erschaffen. doch wir sollten uns nicht zu sehr damit identifizieren. Denn dann sind wir gefangene unserer Gedanken. Viel mehr sollte unser Ego ein Werkzeug für das fantastische Spiel des Lebens sein.

Wie können wir die Identifikation mit dem Ego verlieren?

In diesen Zitaten zeigt Osho wunderbar auf, wie man das Loslassen lernen und den Fluss des Lebens ins eigene Leben einladen kann:

Es ist gut, zu schmelzen und sich aufzulösen, aber warum etwas Endgültiges machen? […] Genügt es nicht, einen Moment lang zu schmelzen und danach wieder zu sich zu kommen? Dann kommt ein Rhythmus zustande: du schmilzt, du genießt das Verschmelzen; dann gehst du wieder zurück. Ein Ryhtmus entsteht, und Rhytmen sind immer eine Bereicherung. Wenn du einfach aufgelöst bist für immer, dann ist kein Rhythmus mehr da, keine Musik, kein Tanz. Es wäre in Wirklichkeit etwas Totes, nicht lebendiges.

Schon alleine die Idee, völlig, endgültig und absolut verlorenzugehen, ist ein bisschen zu viel verlangt. Sei etwas menschlicher, strebe nicht nach dem Unmöglichen. Das Unmögliche hat die Menschen unnötig hysterisch gemacht und seit ewigen Zeiten belasten wir uns mit unmöglichen Idealen.

Denkt nicht, dass für mich etwas bei eurer Selbstaufgabe herausspringt, ich habe nichts davon. Wenn ich euch aufwecke, verliert ihr zwar eure Träume, aber ich bekomme sie deshalb nicht. Sonst hätte ich euch nie geraten, mir eure Egos zu geben – ich würde ja unter der ganzen Last zusammenbrechen. Aber ihr gewinnt viel durch eure Selbstaufgabe. Ihr gewinnt eure Wirklichkeit, eure Wahrhaftigkeit.

Wenn du erkennst, was die Wahrheit deines Ursprungs ist, bist du ewig geborgen in der Liebe.

Du bist immer geborgen in der unendlichen Liebe. Doch es ist schön, das zu fühlen und nicht nur zu wissen.

Was ist also Liebe und wie kann ich die ganzheitliche Liebe wirklich spüren?

Sodass mein Ego ein Diener des Lichts & der Liebe wird?

Was sagt Osho zur Frage…?

Was ist Liebe?

Liebe tut weh, weil sie den Weg zur Glückseligkeit ebnet. Liebe tut weg, weil sie dein Wesen von Grund auf verwandelt; es ist eine Mutation. Jede radikale Wandlung ist schmerzhaft, weil das Alte dem Neuen Platz machen muss.

Durch Liebe erfahrt ihr zum erstenmal, was es bedeutet, in Einklang mit etwas anderem als eurem Ego zu sein. Durch Liebe lernt ihr zum erstenmal, dass ihr mit jemandem harmonisch zusammenschwingen könnt, der nie eurem Ego angehört hat. Und wenn ihr in harmonischem Einklang mit einer Frau, einem Mann, mit einem Freund, sein könnt, wenn i hr mit eurem Kindle, eurer Muteer, in Harmonie sein könnt, warum nicht mit allen menschlichen Wesen?

Wenn die Harmonie mit einer Person euch schon glücklich macht, wieviel Glück werdet ihr erst erfahren, wenn ihr in Harmonie mit allen menschlichen Wesen lebt? Und wenn ihr in Harmonie mit allen menschlichen Wesen leben könnt,, warum nicht auch mit den Tieren, den Vögeln und Bäumen? Dann ergibt sich ein Schritt aus dem anderen.

Liebe ist ein freier Himmel. Lieben bedeutet, die Flügel auszubreiten…Aber es ist ganz natürlich, dass der freie Himmel Furcht erregt. Und es ist ungeheuer schmerzhaft, sein Ego aufzugeben, denn man hat uns dazu erzogen, unser Ego so groß und stark wie möglich zu machen. Wir denken, das Ego sei unser größter und einziger Schatz. Wir haben es behütet, wir haben es verziert, wir haben es unermüdlich aufpoliert – und wenn dann die Liebe an unsere Türen klopft, wird es notwendig, das Ego beizulegen, sonst kann man nicht lieben – das tut natürlich weh. Es ist euer Lebenswerk, in das ihr alles investiert habt. In dieses hässliche Ego, in diese Vorstellung, dass „ich getrennt von der Schöpfung existiere.“

Liebe ist das einzig Lohnenswerte im Leben, alles andere ist nebensächlich. Wenn es der Liebe dient, dann gut – aber alles andere ist nur ein Mittel – die Liebe ist der Zweck. Darum liebt, egal wie weh es tut.

Meine einzige Devise heißt Liebe. Ich lehre die Liebe und nur die Liebe allein und sonst gar nichts. Ihr könnt Gott völlig vergessen, das ist bloß ein leeres Wort.

Liebe & Unsicherheit – Nur Dummköpfe fühlen sich sicher

Nichts im Leben ist sicher – außer dem Tod. Ansonsten ist Leben nur ein anderes Wort für Unsicherheit. Wenn du das erst begriffen hast, verfliegt der Wunsch nach Sicherheit einfach.
Sprich nicht von Ungewissheit, nenne es Staunen. Sprich nicht von Unsicherheit – nenne es Freiheit.

Nein, nichts ist sicher. Das ist meine Botschaft. Nichts kann je sicher sein, ein sicheres Leben wäre schlimmer als der Tod. Nichts ist gewiss. Das Leben ist voller Ungewissheiten, voller Überraschungen – und gerade darin besteht seine Schönheit.

Tatsächlich fühlen sich nur Dummköpfe sicher. Ein wirklich lebendiger Mensch fühlt sich immer unsicher. Was für eine Sicherheit kann es schon geben? Das Leben ist kein mechanischer Vorgang, deshalb kann es nicht sicher sein. Das Leben ist ein unvorhersehbares Geheimnis.

Ihr wollt feste Formeln von mir, an denen ihr euch festhalten könnt. Aber die gebe ich euch nicht. Im Gegenteil: Falls ihr schon welche habt, nehme ich sie euch wieder weg! Stück für Stück zerstöre ich eure Sicherheit; ich lasse euch zögern und verunsichere euch immer mehr. Mehr ist nicht nötig. Das ist das Einzige, was ein Meister zu tun hat.

Wo ist das Glück versteckt?

Und weshalb brauchen wir das Ego, um uns selbst zu realisieren?

Vor vielen, Millionen Jahren, bevor der Mensch existierte haben die Götter überlegt, wie Sie das Geheimnis des Universums verstecken können, dass die Menschen „The Secret“ erst herausfinden, wenn sie auch wirklich reif genug dafür sind. So machten die Götter viele Ideen, aber keine schien wirklich befriedigend.

Während ein Gott vorschlug, die Weisheit von „The Secret“ auf dem höchsten Berg des Planeten zu verstecken, zog ein anderer Gott in Erwägung, das geheime Wissen um „The Secret“ in den tiefsten Abgründen der Weltmeere zu verstecken. Es gab viele, weitere Ideen, doch keine der Ideen stellte die Götter zufrieden.

Sowohl an den höchsten Punkten, als auch an den tiefsten Punkten der Erde würden die Menschen das Geheimnis der Existenz womöglich zu früh entdecken, bevor sie wirklich reif sind für die Selbsterkenntnis der Ganzheit. Doch dann kam die Idee von der Gottheit Nirwanja, welche auch alle anderen Götter überzeugte.

Warum verstecken wir die Weisheit nicht einfach im Menschen selbst? Erst, wenn er weise genug ist, wird er verstehen, dass er im Inneren suchen muss.
Wenn er die Suche im Inneren beginnt, ist er reif genug, um die Wahrheit & Weisheit auch zu finden.

„Verstecken wir das Geheimnis des Universums also Mitten im Menschen selbst“ – waren sich alle Götter einig und vollendeten wohlwollend die Schöpfung des Sein.

Beim Schreiben der Geschichte habe ich eine wundervolle Geschichte von Mangalaji als Vorlage genommen – danke Mangalaji für diese geniale Weisheit.

Wenn du mehr über „The Secret“ und das Gesetz der Anziehung herausfinden möchtest – einmal hier entlang! 🙂

Ist das Glück in der Göttlichkeit versteckt?

Wo das Glück ist…Und wo man die Göttlichkeit findet…Dazu hat Osho, einige, interessante Inspirationen:

Sich Gott hinzugeben, ist schwierig, weil du nicht weißt, wo sich Gott befindet und er hat nie jemandem seine Adresse verraten. Aber einen lebenden Meister kannst du finden.

Wenn du mich fragst, was ein Guru ist, dann sage ich, ein Guru ist die Adresse Gottes.

Wenn man Wasser erhitzt, bleibt es bis zu 99,9 Grad weiterhin Wasser – zwar heiß, aber immer noch Wasser.

Noch 0,1 Grad mehr, und das Wasser verdunstet. Es kommt zu einer qualitativen Veränderung.

Vor ein paar Sekunden war das Wasser noch sichtbar: jetzt ist es nicht mehr sichtbar. Vor ein paar Sekunden floss das Wasser noch nach unten;

jetzt steigt es nach oben. Es hat die Anziehungskraft der Erde überwunden, es unterliegt nicht länger dem Gesetz der Schwerkraft.

Der Tempel Gottes ist nah, aber der Verstand ist wie ein dichter Wald; wir müssen uns unsern Weg mit der Axt bahnen, um hinzukommen.

Der Tempel Gottes steht nur dem Herzen offen, das tanzt und singt und glücklich ist. Ein trauriges Herz darf dort nicht hinein.

Der Meister ist erfüllt von göttlicher Energie.

Und da ihm unbegrenzte Energien zur Verfügung stehen, kann er sie auf eine unbegrenzte Zahl von Jüngern übertragen.

Dort ist kein Gott, aber ich habe etwas weitaus Signifikanteres gefunden.

Da ist kein Gott, aber das heißt nicht, dass ich Atheist bin.

Es gibt keinen Gott, nur Göttlichkeit.

Der Gott der Chinesen hat ein chinesisches Gesicht.

Der Gott eines Schwarzen hat ein schwarzes Gesicht.

Und sicher muss der Gott der Juden eine jüdische Nase haben.

Es kann nicht anders sein.

Und wenn Pferde an Gott denken, wird ihr Gott ein Pferd sein. Dies ist also nur eine Projektion

„Das Absolute“ hat keinerlei Bedeutung. Eine blühende Rose hat viel mehr Bedeutung.

Ein Blick über den Tellerrand der Angst

Osho erklärt wunderbar, weshalb wir die Angst erlauben sollten:

„Lass die Angst fahren, denn sobald du dich an sie klammerst, vervielfacht sie sich. Sich an sie zu klammern bedeutet, ihr Nahrung zu geben. Aber die Angst fahrenzulassen bedeutet nicht, mit ihr zu kämpfen. Kämpfen ist auch ein Festhalten. Erkenne einfach, dass Angst da ist. Laufe nicht vor ihr davon. Fliehe nicht.
Du bist eifrig damit beschäftigt, dich zu bewahren, und daher deine Angst vor dem Zusammenbruch. Aber was gibt es zu retten? Und das, was der Rettung wert ist, ist längst gerettet.

Genauer gesagt haben wir überhaupt nur deshalb Angst vor dem Tod, weil wir Angst vor dem Leben haben.

Die Angst vor dem Unbekannten steht gegen die Sicherheit des Altbekannten. Die Unsicherheit, die Unvorhersehbarkeit des Unbekannten macht einem Angst. Und da es bei der Liebe um eine Wandlung vom „Selbst“ zu einem Zustand der Selbstlosigkeit, der Egolosigkeit geht, ist das Leid ungeheuer groß. Aber man kann Ekstase nicht erfahren, ohne durch teifstes Leid zu gehen.

Freilich gibt es im Leben Ängste, aber es ist nicht nötig, sich deswegen Sorgen zu machen. Die Sorgen stammen nicht aus den Ängsten, sondern aus unserer Einstellung dazu. Ob wir besorgt sind oder nicht, steht unn jederzeit offen. Es ist ja nicht so, dass ein zuversichtlicher Geist frei von Ängsten wäre. Die Ängste sind da – sie gehören unvermeindlich zum Leben dazu. Aber er belastet sich nicht mit ihnen. So ein Mensch blickt immer über sie hinaus.“

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