Ist Milch gesund oder ungesund – Die Wirkung auf unseren Organismus & unsere Knochen

Ist Milch gesund oder ungesund – Die Wirkung auf unseren Organismus & unsere Knochen

„Milch ist gesund und liefert viel Kalzium“

Haha, selten habe ich so gut gelacht. Zugegeben, ich trinke ganz gerne mal in Maßen Milch – aber nicht, weil sie gesund ist, sondern weil sie lecker ist. Einige Nährstoffe sind mit Sicherheit wertvoll, doch die Milch hat auch ihre Schattenseiten in Hinsicht auf die Gesundheit und deshalb halte ich es für falsch zu sagen, dass Milch grundsätzlich gesund sei. Das belegen unter anderem auch die Forschungsergebnisse der Harvard Universität, welche ich im weiteren Verlauf vorstelle.

Milch ist nicht grundsätzlich gesund und nicht pauschal ungesund.

Wie sagte schon Paracelsus? Die Dosis macht das Gift.

Viele Erkrankungen, wie zum Beispiel Zahnausfall, Knochenprobleme, Nervenstörungen oder auch Blutgerinerungsstörungen können mit einem Calciummangel sowie Magnesiummangel einhergehen. Die Milch-Lobby nutzt diese wissenschaftlichen Erkenntnisse natürlich für Werbezwecke und wir fallen gerne drauf hinein – vor allem, wenn wir Milch mögen.

Milch sei gesund erzählt es uns die Werbung, Tag für Tag.

Das Kalzium sei gut für die Knochen und „Milch macht munter“.

 

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Sowohl Dr. Pudel, der ehemalige Präsident der Gesellschaft für Ernährung, als auch der Verbraucherdienst AID weisen darauf hin, dass Milch notwendig und sinnvoll sei, um Mangelerscheinungen, besonders in Hinsicht auf Calcium, zu vermeiden.

Allerdings ist die Kuhmilch aus biologischer Sicht im Tierreich nur für Kinder gedacht und aus ganzheitlicher Sicht vielleicht eine sinnvolle Ergänzung, um das volle, körperliche Potential zu entfalten. Ich halte es aber bei weitem für keine Notwendigkeit, regelmäßig Milch zu konsumieren. Denn es gibt viele, andere gesunde Nahrungsmittel, welche den Nutzen der Milch ebenso mit sich bringen und dabei keine Schäden an unserer Gesundheit anrichten.

Milch enthält viel Kalzium, lebenswichtige Vitamine und Mineralstoff. Besonders zum Aufbau der Knochen und in der Entwicklungsphase des Kindes sei eine ausreichende Milchzufuhr notwendig – sagt die Milch-Lobby und manch Wissenschaftler, dem ein Batzen Geld in die Hand gedrückt wird, behauptet bestimmt genau das gleiche.

Die Harvard Universität hat jedoch das Gegenteil herausgefunden und über einen Zeitraum von 12 Jahren die Wirkung von Milch auf Knochen bei insgesamt 75.000 Frauen getestet.

Das erschreckende Ergebnis ist nicht, dass die Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen verbessert hat, sondern das Gegenteil. Die Harvard Studie fand Verbindungen heraus, die darauf hinweisen, dass die Milch für ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen verantwortlich ist. Von Medizinern wird an dieser Stelle die Säure in der Milch als primärer Übeltäter herausgestellt. Beim Milchkonsum übersäuert der Organismus, sodass der Körper das in den Knochen gespeicherte Kalzium verwenden muss, um die Säure im Körper zu neutralisieren.

Unser Skelett-System aus Knochen ist nicht nur dafür gemacht, unseren Körper zu tragen. Es spielt auch eine wichtige Rolle dabei, den Säure-Basen-Haushalt zu regeln.

 

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Manche ganzheitliche Wissenschaftler gehen so weit und sagen, dass Krankheiten grundsätzlich nur in einer sauren Umgebung möglich sind. Deshalb wird heutzutage auch sehr häufig eine basische Ernährung empfohlen. Was lustigerweise auch zu den Emotionen passt – wenn wir „sauer“ sind, sind wir unbewusst. Dort, wo wir unbewusst sind, herrscht ein energetisches Ungleichgewicht. Es kann also erst dann eine Krankheit auftreten, wenn wir geistig und körperlich sauer sind. Übrigens sind wir, wenn wir Angst haben, mindestens unterbewusst, häufig auch sauer

Auch Vorreiter im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit, wie Anthony Robbins, unterstützen diese These. Von Tony hörte ich einmal, dass die saure Umgebung im Körper sowohl für Übergewicht, als auch für Untergewicht verantwortlich ist und es ist absolut plausibel. So erklärte Tony, dass ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts dafür sorgt, dass wir die Nährstoffe im Darm nicht mehr richtig aufnehmen können.

Uns kümmert das oberflächlich erstmal nicht, weil wir ja satt sind und der Appetit gestillt ist. Doch in unserem Inneren bekommt unser Organismus Probleme. Wenn der Darm die Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen kann, kann dies zu einem Nährstoff-Mangel führen, welcher sich durch die verschiedensten Symptome bemerkbar machen kann. Je nachdem, inwiefern der Organismus durch den hohen Säure-Anteil oder in ganz seltenen Fällen durch einen zu hohen Base-Anteil belastet wird, werden unterschiedliche Prozesse nicht mehr optimal ausgeführt.

Nun hat Tony weiterhin erklärt, dass manch eine Person aufgrund dieser Tatsache ganz einfach zu wenig Nährstoffe aufnehmen kann, somit kann ein chronisches Untergewicht entstehen und der Körper nimmt nicht zu, egal, wie viel man isst. Denn die Nährstoffe werden zu großen Teilen nicht aufgenommen, sondern nur mit viel Aufwand vom Körper verdauert und ausgeschieden. Der Assimilierungsprozess, also die Aufnahme der Nährstoffe durch die Darmwände, findet dabei nur bedingt statt und viele, wertvolle Nährstoffe können nicht genutzt werden.

Beim Übergewicht haben wir genau das gleiche Szenario. Dabei ist es jedoch Körper- und wahrscheinlich Gen-bedingt so, dass manch ein Körper versucht, jegliche Energie aufzunehmen. Stell es dir so vor: Dein Körper merkt, dass im Darm nicht alles rund läuft und nicht alle Nährstoffe aufgenommen werden können. Nun ist es so, dass der Körper stets dafür sorgt, dass du ausreichend mit Energie versorgt bist. Aufgrund des Nährstoff-Engpasses entscheidet sich dein Organismus also, jegliche Kalorien und Energien aufzunehmen.

Auch, wenn die Nährstoffe nicht optimal aufgenommen werden, kann dein Körper immerhin die reine Kalorien-Energie nutzen, um Fettpolster anzulegen…Und wenn der Körper einen Nährstoff-Mangel spürt, werden die tiefen, tierischen Überlebensmechanismen aktiviert – dazu gehört natürlich, möglichst viel Energie anzuhäufen – das sichert das Überleben bei Nahrungs-Knappheit, welche natürlich für den Körper im direkten Zusammenhang mit Nährstoff-Mangel hängt.

Kurz gesagt: Eine saure Umgebung begünstigt einen Nährstoffmangel, weil die Aufnahme durch die Darmwände nicht mehr optimal funktioniert, der Körper interpretiert eine Nahrungs-Knappheit und legt soviel Energie-Speicher an, wie möglich – der klassische Rettungsring um die Hüfte. 😉
Bei Nahrungsknappheit ist das Hüftpolster im wahrsten Sinne des Wortes ein Rettungsring, der unser Überleben sichert.
Wir dürfen also durchaus dankbar für den Mechanismus sein – Dankbarkeit bringt Licht in die Sache.

Wenn wir uns also ernähren und für Vitalität in unserem Leben sorgen, hat unser Körper einen basischen pH-Wert und wird somit nicht oder viel seltener krank.Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der die Milch nicht gerade als sinnvolles Nahrungsmittel für eine geregelte Kalzium-Zufuhr outet:

Ein weitere Ursache ist die erhöhte Kalziumausscheidung über den Urin – verantwortlich dafür sind die schwefelhaltigen Aminosäuren und das Milch-Eiweiß. Gleichzeitig muss jedoch ehrlicherweise gesagt werden, dass durch Milch für gewöhnlich mehr Kalzium aufgenommen, als ausgeschieden wird. Dennoch erinnere ich an das Ergebnis der Harvard Universität – die Übersäuerung durch Milch kann die Knochen belasten.

Allerdings konnte man herausfinden, dass die Knochendichte durchaus verbessert werden kann – allerdings nicht durch Milch, sondern durch Gemüse. Was für ein Wunder – die Nahrungsmittel, die ganz natürlich in der Natur wachsen, sind gesund für unseren Organismus. Wer hätte das gedacht? 😉

Wir können das Kalzium aus der Milch gar nicht vollständig aufnehmen

Das Kalzium in der Milch ist zu großen Teilen an das Protein Kasein gebunden. Nur wenig Kalzium liegt in ionisierter oder auch komplexierter Form vor und kann genutzt werden. Ein großer Teil des Kalziums aus der Milch kann von ausgewachsenen Menschen gar nicht resorbiert werden. Die Ursache dafür ist, dass uns das Enzym fehlt, welches das Kalzium von dem Kasein-Protein spaltet.

Kälber hingegen haben das entsprechende Enzym und können das Kalzium nutzen. Das ist auch nicht verwunderlich, schließlich ist die Milch für sie bestimmt. Damit kommen wir zum nächsten Punkt. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das die Muttermilch eines anderen Tieres zu sich nimmt. Nirgends in der Natur findet man so ein Verhalten, denn es ist nicht normal. Die Milch ist dazu gedacht, innerhalb kurzer Zeit aus einem kleinen Kalb eine riesige Kuh heranwachsen zu lassen. Umso klarer liegt es auf der Hand, dass sie für Menschen absolut ungeeignet ist.

Eine saure Umgebung, welche bei hoher Intensität schädlich für den Organismus ist, begünstigt, dass die das Kalzium aus der Bindung mit dem Kasein-Protein freigesetzt wird. Im Schnitt können Erwachsene gerade mal 25 bis 40 Prozent vom Kalzium aus der Milch aufnehmen, während Säuglinge ist zu 75 Prozent aufnehmen können. Säuglinge können somit mehr Kalzium aus Kuhmilch aufnehmen, doch das bedeutet nicht, dass man Säuglinge mit Kuhmilch versorgen sollte – ganz im Gegenteil, man sollte darauf unbedingt vermeiden – im Sinne der kindlichen Gesundheit.

Kuhmilch ist dafür gedacht, kleine – aus der Sicht eines Babys eher: riesige – Kälber aufzuziehen. Wenn Kinder im Säuglingsalter mit Milch versorgt werden, kann das artfremde Eiweiß in der Milch eine Ursache für Neurodermitis sein. Auch beim Milchkonsum während der Stillzeit kann laut https://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-ungesund-ia.html das Risiko für Neurodermitis erheblich gesteigert werden.

Frau Lämmel vom DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.) erklärt, dass Kuhmilcheiweiß für verschiedene, allergeische Reaktionen bei Säuglingen verantwortlich sein kann. Mögliche Reaktionen sind zum Beispiel: Juckreiz, Ekzeme, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Erbrechen.

Es kann sogar zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen, welche schließlich zu einem Zusammenruch des Kreislaufsystems führt. Säuglinge ernährt man also am besten mit der Milch, die auch wirklich für sie gedacht ist und von der menschlichen Mutter kommt.

Aus gesundheitlicher Sicht sind Schafs- und Ziegenmilch für den Menschen in vielen Fällen die bessere Wahl – die Moleküle vom enthaltenen Eiweiß sind etwa 40 mal kleiner, als bei er Kuhmilch und können somit leichter vom Körper aufgenommen werden.

Ein weiterer Kritikpunkt, dem sich die Milch stellen muss, ist die stark-schleimende Eigenschaft. Dabei kann es nicht zur zu einer erhöhten Anffäligkeit hin Hinsicht auf Atemwegserkrankungen kommen, sondern auch der Marken-Darktrakt verschleimt durch die milchige Flüssigkeit. Somit können Nährstoffe auch das anderen Nahrungsquellen nicht mehr optimal aufgenommen werden – krass formuliert reduziert der Milchkonsum also das Potential jeder, gesunden Speise und jedes gesunden Getränks – das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Milch-Liebhaber, dem seine Gesundheit am Herzen liegt.

Doch du musst ja nicht gänzlich aufhören, Milch zu konsumieren, wenn du es magst. Es reicht, den Konsum ganz einfach zu senken und je bewusster du in deinem Leben wirst, desto weniger fühlst du dich abhängig von dieser durchaus – insbesondere gemischt mit Kakao – leckeren Flüssigkeit.

Ohne Vitamin D gibt´s auch kein Kalzizum

Schade bei der ganzen Sache ist auch, dass der Mensch das Kalzium aus der Milch gar nicht immer richtig aufnehmen kann. In diesem Zusammenhang sind Vitamin D und manch andere Substanzen von erheblicher Relevanz für den Körper, um das Kalzium überhaupt richtig aus der Nahrung aufnehmen zu können. Ohne ausreichend Vitamin D ist eine hohe Calcium-Zufuhr also im Grunde fast sinnlos

Ist Milch gesund oder ist Milch tot?

Ein weiterer Aspekt, welcher der handelsüblichen Milch den guten Ruf ruiniert, ist die Tatsache, dass man Milch als ein totes Lebensmittel bezeichnen kann. Doch wieso ist die Milch tot? Ganz einfach – Milch wird im Rahmen des Pasteurisierungsverfahrens erhitzt, bei der H-Milch sogar ultrahocherhitzt, mit dem Ziel, mögliche Keime abzutöten. Dabei werden jedoch nicht nur die Keime zerstört, sondern auch die vorhandenen und teilweise nützlichen Enzyme werden in ihrer Struktur beschädigt oder vollständig zerstört. in der Milch. Zudem können auch einige, hitzeempfindliche Vitamine deformiert oder gänzlich zerstört werden.

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