Das Leben in all seinen Facetten lieben – die Heilung des inneren Kindes

Das Leben in all seinen Facetten lieben – die Heilung des inneren Kindes

Wenn wir unser Leben in allen Facetten genießen möchten, müssen wir dafür unsere inneres Kind heilen. Doch bevor wir unser inneres Kind heilen können, müssen wir erst einmal wissen, wer dieses innere Kind überhaupt ist.

Das innere Kind ist keine eigenständige Person, du bist nicht das innere Kind und dennoch trägst du es ein Leben lang mit dir. Das innere Kind ist ein Ausdruck von Sehnsüchten und Träumen, gleichzeitig ist das innere Kind geprägt durch Unsicherheit und Angst. Wenn wir die Unsicherheiten und Ängste von unserem inneren Kind heilen und unser inneres Kind anfangen zu lieben, dann lösen sich Unsicherheiten langsam auf, während unsere Sehnsüchte und Träume wieder zum Leben erweckt werden. Bis unsere Angst sich schließlich gänzlich verabschiedet und wir unser durch Freude geprägtes Traumleben führen können.

Wenn du deine Glaubenssätze heilen möchtest, ist vielleicht auch dieser Beitrag für dich interessant. 🙂

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Die Suche nach der Erfüllung von Sehnsüchten

Das innere Kind hat viele Sehnsüchte, doch nur die wenigsten dieser Sehnsüchte sind echte Wünsche, die wir uns als Seele erfüllen möchten. Die meisten Sehnsüchte sind geprägt durch die Nicht-Erfüllung von Bedürfnissen. Haben wir als Kind ein Mangel an Sicherheit erlebt, suchen wir anschließend nach Geborgenheit und versuchen ein sicheres Leben aufzubauen. Durften wir als Kind häufig nicht unserer Freude nachgehen, so versuchen wir, dieses innere Loch durch das unterschiedlichste Konsumverhalten zu kompensieren.

Eine gedanklich Sehnsucht ist dabei zum Beispiel der Wunsch nach einem Partner, der einem Sicherheit gibt. Eine Sicherheit, die ein inneres Loch der Unsicherheit füllt. Eine wahrhaftige Sehnsucht könnte der Wunsch nach einem Partner sein, mit dem man eine Beziehung der bedingungslosen Liebe führen kann. Nicht, weil man die bedingungslose Liebe des anderen braucht, sondern, weil man bereits sich bedingungslos liebt und sich wünscht, diese Liebe weiterzugeben!

Eine andere gedankliche Sehnsucht ist der Konsum von Drogen, übermäßiges Essen oder auch Sport mit der Intention, andere Menschen durch das Aussehen zu beeindrucken. Hier versucht man auf irgendeine Art und Weise die innere, nicht vorhandene oder zu geringe Freude durch äußere Einflüsse zu ersetzen. Innere Freude entsteht durch innere Harmonie mit sich selbst sowie dem Leben. Ist diese nicht vorhanden, müssen wir die Freude anders erreichen – durch temporäre Vergnügung. Eine echter Wunsch kann der Konsum von gesunden Lebensmitteln sein, um gesund zu bleiben.

Eine echte Sehnsucht kann auch das Interesse nach kulinarischer Vielfalt sein, bei der man immer wieder neue Geschmacksrichtungen entdeckt. Ein echter Wunsch kann auch ein durchtrainierter und leistungsfähiger Körper sein, mit dem man sich selbst beeindrucken kann und sehr viele Möglichkeiten der Freude durch neue, körperliche Möglichkeiten hat.

Wie wir unser inneres Kind heilen können, damit wir wieder zu den Glückskindern erwachen können, die wir eigentlich sind und schon immer waren, zeigt uns auch Hermann Scherer in seinem kostenlosen Glückskinder* sehr gut.

 

Träume statt Ziele – so entstehen Wunder

Der Verstandsmensch hat Ziele, das innere Kind hat Träume. Das Problem beim Verfolgen von Zielen ist die Tatsache, dass man sich zu sehr auf das Erreichen des Ziels fokussiert. Wenn wir uns zu sehr auf das Ziel, dann verlieren wir den Weg zum Ziel aus den Augen und genau auf diesem Weg leben wir. Kurz gesagt:

Das innere Kind hat einen Traum und erfreut sich beim Träumen über den Weg in Richtung des Traums.

Der Verstandsmensch hat ein Ziel und hofft, mit dem Weg möglichst schnell fertig zu sein, um das Ziel zu erreichen. Die Schnelligkeit sorgt dafür, dass wir den Weg nicht in vollkommen in seiner Schönheit wahrnehmen und uns entsprechend nicht so sehr daran erfreuen können.

Wenn wir den Verstand nutzen, dann am besten richtig – schau dir dazu doch einfach mal das kostenlose Quanten-Resonanz Seminar von von Dr Susanna Wallis* an.

 

Echtes Mitgefühl und die Lüge vom Mitleid

 

Wir haben ein vollkommen falsches Verständnis von Mitgefühl, wir bezeichnen es viel zu häufig als Mitleid und verlieren uns in einer Lüge.

Mitgefühl ist kein Mitleid – Mitleid ist die schmerzhafte Lüge der eigenen Identität.

Wenn jemand leidet und ich Mitleid empfinde, dann empfinde ich in Wahrheit nicht mit meinem Gegenüber Mitleid. Ich kann sein Leid NUR dann spüren, wenn ich dieses Leid selbst in irgendeiner Art und Weise in mir trage. Unser Verstand spielt uns vor, dass wir Mitleid mit der anderen Person empfinden, damit wir endlich den Fokus auf das Leid richten können, welches wir in uns selbst nicht sehen wollen.

Andersherum kann ich gar kein Mitleid empfinden, wenn jemand leidet und ich dieses Leid nicht in mir trage. Wenn ich keinen persönlichen Bezug zu diesem Leid habe, kann ich es nicht persönlich spüren. Ich nehme dann nicht mehr das Leid wahr, sondern ich nehme die Gefühle des Gegenüber wahr.

Mein Gegenüber empfindet Gefühle und beurteilt sie, es entsteht Leid.

Ich nehme in diesem Fall nur die Gefühle des anderen wahr, nicht das Leid.

Ich kann das Leid nicht wahrnehmen, ich kann nur den Leidenden wahrnehmen.

Ich habe Mitgefühl mit den Gefühlen, aber nicht mit dem Leid.

Das Mitgefühl ermöglicht es mir, meinen Gegenüber zu spüren.

Das ist einer der Grundauspekte der Liebe, doch wir verwechseln Mitgefühl häufig mit Mitleid, weil wir unser eigenes Leid nicht akzeptieren und somit auf die andere, leidende Person projizieren.

Deshalb sollten wir Mitgefühl haben und Mitleid als eigenes Leid erkennen.

Wenn wir voller Mitgefühl und Mitleid als unser eigenes Leid erkennen,

können wir gegenüber uns und anderen Barmherzigkeit empfinden.

 

Die Erfüllung der Fürsorge

 

Die Fürsorge ist eines unserer größten Bedürfnisse.

 

Wenn wir uns hingegen  wunderbar fühlen, denken wir nicht an Fürsorge.

Fürsorge brauchen wir immer erst dann, wenn wir uns nicht mehr so gut fühlen.

 

Die einen Menschen erwarten Fürsorge von anderen – sie suchen vergeblich im Außen, sie bekommen es vielleicht auch, doch immer mit der Angst, es auch wieder verlieren zu können.

 

Die anderen erwarten keine Fürsorge von anderen, sie sind realistisch. Sie wissen, dass die Fürsorge der anderen vergänglich ist und keine Sicherheit darstellt.

Aber geben sich selbst auch keine Fürsorge, denn als inneres Kind haben sie auf der Suche nach Fürsorge resigniert und sind hart geworden, um keine Fürsorge mehr zu brauchen.

 

Unter der harten Schicht ist allerdings fast immer ein inneres Kind, das Fürsorge sucht und diese niemals wirklich annehmen kann, weil man das Bedürfnis der Fürsorge ganz einfach Beiseite geschoben und ignoriert hat.

 

Die Lösung ist es, zu erkennen, das wir auf der Suche nach Fürsorge sind.

 

Diese Erkenntnis erlaubt es dir, dich mit deinen unbewussten Identifikationen, welche du ignorierst, zu verbinden, um sie tatsächlich zu integrieren.

 

Wir können auch anderen keine echte Fürsorge geben,

wenn wir nicht für uns selbst sorgen.

 

Für-sorge bedeutet, für die Sorge zu sein.

 

Kaum ein Mensch ist für Sorgen, fast jeder ist gegen seine eigenen Sorgen.

 

Wenn wir für unsere Sorgen da sind, dann können wir unsere Sorgen umarmen.

 

Wenn wir unsere Sorgen umarmen, dann werden Sie ein Teil von uns und lösen sich auf in die Wahrheit – in reine Energie.

 

Wenn wir unsere Sorgen annehmen können, dann können wir gegenüber uns selbst fürsorglich sein. Wenn wir das können, sind wir automatisch auch gegenüber anderen fürsorglich.

 

Die Fürsorge ist ein Zeichen für Liebe und Wachheit.

 

Im Gegenzug kannst du erkennen, dass du gerade nicht wach und nicht mit Liebe erfüllt bist, wenn du keine echte Fürsorge empfindest oder empfinden kannst.

 

Wenn das der Fall ist, sieh hin.

 

Erlaube die Trauer, erlaube Wut, erlaube jedes Gefühl

 

Sei fürsorglich für dich selbst da, während du leidest.

 

Sei die Fürsorge, die du dir wünscht – für dich und für andere Lebewesen.

 

Der Ausdruck des Lebens – echte Meinungsfreiheit ermöglicht das echte Leben

 

Wir können erst dann wirklich frei sein, wenn wir frei von unserer eigenen Meinung sind. Unsere Meinung entsteht durch automatische Prozesse in unserem Gehirn. Der Verstand wird mit Reizen aus dem Körper konfrontiert und bewertet diese automatisch. Dadurch bilden wir uns häufig bereits eine Meinung, ohne es wirklich zu bemerken.

Noch problematischer wird die Bildung der Meinung aufgrund der Tatsache, dass unser Verstand durch unsere Familie, unsere Mitmenschen und viele, weitere Einflüsse der Gesellschaft geprägt ist. Wir kennen diese Prägungen meistens nicht wirklich – diese Prägungen sind es jedoch, welche eine Meinung erschaffen.

Wenn wir diese Meinung tatsächlich als UNSERE Meinung annehmen, dann leben wir nach der Meinung eines Verstandes, der unbewusst fremdgesteuert ist. Dann verlieren wir uns in unserer eigenen Meinung, verteidigen diese und versuchen uns ein Leben entsprechend unseren Meinungen aufzubauen.

Damit öffnen wir die Pforte für Verurteilung. Wenn ich meine, jemand sollte etwas anders machen oder er macht es falsch, dann ist das nur meine Meinung. Doch meine  Meinung ist nur eine Meinung, das bin nicht ich.

Die Meinung ist grundsätzlich nur ein Gedankenkonstrukt.

Sie ist nicht deine Wahrheit.

Deine Wahrheit entsteht, wenn du frei von Meinungen bist.

Dann verfügst du über echte Meinungsfreiheit.

Du brauchst keine Meinungen mehr, du hast dich.

Deine Wahrheit. Deine Authentizität. Deine Liebe. Dein Bewusstsein. Deine Präsenz.

Hier findest du das kostenlose Buch Glückskinder*.

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